Was erzählt eine Straße, ein Platz, ein Ort? Welche Rhythmen, Strukturen und Zeichen sind im Stadtraum verborgen – und wie lassen sie sich mit grafischen Mitteln sichtbar machen? Im Rahmen eines Hochschulprojekts habe ich die Lister Meile in Hannover innerhalb von 24 Stunden mit unterschiedlichen Methoden der Beobachtung und Analyse erforscht.
Ich entwickelte ein grafisches Codesystem, das den Fahrzeugverkehr in der Fußgängerzone als zentrales erzählerisches Element nutzt. Alltagsbeobachtungen wurden damit in eine neue, visuelle Lesart des Ortes übersetzt und bildeten die Grundlage aller Datenvisualisierungen.
Die gesammelten Informationen flossen in ein flexibles Gestaltungssystem ein, das auf verschiedene Erzählebenen übertragen wurde: ein Kapitel einer gemeinschaftliche Broschüre, ein A0-Plakat sowie individuelle Souvenirs. Abschließend präsentiert in einer Ausstellung.















